TuS Ost beim Kinder- und Jugendsportpreis der Sportjugend erfolgreich
Mit einer Urkunde, einer finanziellen Förderung und ganz viel Anerkennung wurden die Bemühungen der Rollstuhlsportgruppe ausgezeichnet, ein inklusives Sportangebot zu schaffen. Im Rahmen des diesjährigen Jugendtags der Sportjugend Bielefeld am 23. April 2018 wurden erneut Projekte und Maßnahmen in Bielefelder Vereinen ausgezeichnet, die sich in besonderem Maße für Kinder und Jugendliche im Verein einsetzen und dabei nicht sportliche Höchstleistungen und Erfolge, sondern kreative und soziale Ideen in den Mittelpunkt stellen, die das Vereinsleben und das Miteinander bereichern.
Die Rollstuhlgruppe ist eine Gruppe, die Kindern mit einer (mehrfach) Behinderung eine Möglichkeit bietet, mit ihren Geschwistern und/oder Eltern Sport zu treiben. „Das Ziel der Gruppe ist, für Groß und Klein, für Läufer und Rollstuhlfahrer gemeinsam auf Augenhöhe Spaß am Sport zu haben“, beschreibt Engin Bülbül einer der beiden Initiatoren, das Anliegend der Gruppe. Während die Sportrollstühle der betroffenen Kinder durch die Krankenkassen gestellt werden, müssen Geschwister und Eltern sie privat finanzieren. Bei einem Preis von ca. 1.500 € für viele Eltern ein Problem, gerade dann, wenn sie nur einfach mal testen möchten, ob der Sport etwas für sie und ihre Kinder ist. Priorität für die Gruppe hat daher die Anschaffung eines Sportrollstuhls. Unser Geschäftsführer Hendrik Langen, der die Gruppe bei der Preisverleihung begleitete, freute sich mit der Gruppe: „Es ist eine tolle Anerkennung für ihr Engagement! Unserem Ziel, weiteren Familien einen Einstieg zu ermöglichen, sind wir mit der Förderung ein großes Stück näher gekommen.“ Weitere Informationen und Ansprechpartner zu der Gruppe finden sich auch auf der Unterseite Rollstuhlsport.
stenloses Schnuppertraining mit unseren neuen Schlingentrainern statt. Dieses Training richtet sich sowohl an Einsteiger und Fortgeschrittene gleichermaßen. Bei genügend Interessenten, wird es einen festen Präventionskurs geben, der auch von der Krankenkasse unterstützt werden kann. Wenn wir euer Interesse geweckt haben, dann meldet euch gern unter der Durchwahl 0521/37922 in der Geschäfststelle des TuS Ost oder per E-mail an k.hunger@tus-ost.de.
Am ersten Adventswochenende sind die Bielefelder Basilisken zum Eispokal nach Bamberg gefahren – ein Turnier, bei dem sich 12 Teams aus ganz Deutschland im Quidditch gemessen haben. Bei bestem Eispokalwetter, nämlich bei Kälte und teilweise Schnee, konnten sie dabei den 3. Platz mitnehmen und sind stolz, noch auf dem Treppchen gelandet zu sein. Zuerst gab es eine Gruppenphase, in der zwei Spiele gespielt werden mussten, danach ging es in mehreren K.O.-Runden weiter. In der Gruppe C kamen die ersten beiden Gegner aus Mannheim und Tübingen.
Bielefelder Basilisken 50 – 120* Heidelberger Hellhounds
Eines der zentralen Probleme bei der Zukunftssicherung von Vereinen ist die Gewinnung ehrenamtlich Engagierter. Dies gilt auch für den TuS Ost. Insofern war es ein glückliches Zusammentreffen, dass Svenja Stadler, MdB und Sprecherin für Bürgerschaftliches Engagement der SPD-Bundestagsfraktion, den Weg nach Bielefeld und zum TuS Ost gefunden hat, um sich über die Rahmenbedingungen eines Sportvereins vor Ort zu informieren. Begleitet wurde sie dabei von der Bielefelder SPD-Vorsitzenden und Bundestagskandidatin Wiebke Esdar.
Dr. Rolf Engels, der Vorstandsvorsitzende des TuS Ost, freute sich über dieses Lob, setzte aber auch einige kritische Akzente: „Was wir unter Ehrenamt verstehen, ist zumindest im Sport durchaus umstritten. Wir brauchen deshalb auch eine gründliche Analyse des sogenannten Ehrenamtes, des Selbstverständnisses des Sports und seiner Organisationsstrukturen und der Schnittstellen, an denen heute Sportvereine arbeiten – Schule, Kirche, andere Vereine, Politik, um nur einige zu nennen. Auch wegen dieser unterschiedlichen Berührungs- und Handlungsfelder wäre mir der Begriff ‚bürgerschaftliches Engagement‘ wesentlich sympathischer als ‚Ehrenamt‘. Ein solcher Klärungsprozess ist auch deshalb sinnvoll, weil er hilft, gezielt für ein Engagement zu werben.“ Unterstützt wurde er bei dieser Darstellung durch den Geschäftsführer des StadtSportBunds, Karl-Wilhelm Schulze, Mascha Stanzel, Vorstandsmitglied des TuS Ost, und Hendrik Langen, Geschäftsführer des Vereins.