🔥One Billion Rising – Übe mit uns den Tanz für eine starke Botschaft!🔥

Liebe Vereinsmitglieder, liebe Fitness-Fans!

„One Billion Rising” ist eine weltweite Bewegung, die sich für Selbstbestimmung, Solidarität und ein Ende von Gewalt einsetzt – und wir laden euch ein, euch gemeinsam mit uns hierfür mit einer tollen Choreo in Bewegung zu setzen!

Hier geht es um mehr als nur Schritte: um Ausdruck, Gemeinschaft, Stärke und Lebensfreude. Am 14. Februar findet die „One Billion Rising“-Kampagne gegen Gewalt an Frauen und Mädchen und für die Gleichstellung der Geschlechter, statt – und der TuS Ost wird in Kooperation mit der VHS mittendrin sein!

Der Hintergrund ist: Eine Milliarde – „one billion“ – Frauen und Mädchen weltweit werden Opfer von Gewalt. Zum Zeichen der Solidarität und als Protest gegen seelische, körperliche oder sexuelle Gewalt tanzen deshalb nicht nur in Bielefeld, sondern in vielen Ländern und Städten weltweit Mädchen, Frauen und alle, die Lust haben, sie zu unterstützen. Wir üben zusammen unsere TuS-Choreografie ein und sind dann gemeinsam um 17:00 Uhr auf dem Alten Markt dabei. Werde Teil dieser weltweiten Bewegung und erhebe dich mit uns – tanzend, kraftvoll und sichtbar!

Kommt einfach am Freitag, den 13.02. (kann man sich ganz gut merken, oder?) um 16:30 hier in die große Turnhalle Ost, dann üben wir mit Anna den Tanz. Er wird super einfach zu lernen sein, also scheut euch nicht und kommt rum! Es gibt ein kleines Warm-Up und dann werden wir die Halle um 17:20 wieder freigeben. Das Einzige was ihr braucht sind Sportschuhe für die Halle, etwas zu trinken und bequeme Kleidung. Vielleicht ist das ja die Gelegenheit jemanden mitzubringen? 🙂

Update vom 29.01.: Es gibt zwei Tänze!

Und zwar Tanz Nummer eins zu ‚Break the Chain‘, der die Jahre vorher schon immer getanzt wurde. Ein Video, welches schon fertig gespiegelt wird, findet ihr hier: https://www.youtube.com/watch?v=0HgSAk9eFxg&list=RD0HgSAk9eFxg&start_radio=1.

Und dann Tanz Nummer zwei: den hat sich Anna ausgedacht, der ist mega einfach und leicht zu lernen. Keine Angst! Hier ist für euch schonmal der Track zum Reinhören, das ist das Musikstück ‚Ni Una Menos‘ – also der Track, der das Motto dieses Jahr stellt: https://www.youtube.com/watch?v=WYhmURsHBDo&list=PLGC15FFbKK9uafYVYPtFPQI4zuJETw2pc

Wir freuen uns schon auf euch,

🔥Euer Team TuS On Fire🔥

🕉️Yoga bei Denise: der Kurs ist voll!

Liebe Yogis,

damit wir alle genug Platz im Montags-Yoga haben möchten wir euch bitten nur zu kommen, wenn ihr euch auf der Kursliste eingetragen habt. Der Raum ist für mehr als 16 Teilnehmende nicht gemacht, und ein Umzug in die große Halle ist keine Option.

Alternativ habt ihr die Möglichkeit, einmal bei Kerstin vorbeizuschauen! Dafür gibt es jeden Monat eine neue Liste. Entsprechende Info findet ihr hier.

Danke für euer Verständnis und weiterhin gute Entspannung,

Euer Team TuS Ost

Yoga mit Kerstin: die Liste liegt am Tresen

Liebe Sportlerinnen, liebe Yogis aus der Fitnessabteilung,

das Yoga-Special am 25.12. hat uns so gut gefallen, dass wir sehr glücklich sind euch mitteilen zu können: Kerstin hat in den nächsten Monaten öfter Zeit, hier für einen Yoga-Samstag vorbeizukommen! Sie wird (bis auf den August und September) immer am dritten Samstag im Monat hier sein.

Die Teilnehmerinnenzahl ist auf 16 Personen begrenzt und wir führen für jeden Termin eine neue Liste! Die Liste liegt immer ab dem 01. des entsprechenden Monats am Tresen aus. Bitte tragt euch nur für den Termin ein, wenn ihr auch fest zusagen könnt!

Für diejenigen, die Kerstins Special im Dezember verpasst haben, hier eine kurze Info zu ihrem Stil: Sie bietet eine Yogaklasse an, die auch auf Geschmeidigkeit, aber vor Allem auf eine bewusste Atem-Pause für den gesamten Organismus ausgerichtet ist. Am Ende ist ein achtsamer Ausklang geplant, der euch mit frischer Energie ins Wochenende schickt.

Die Klasse wird immer von 09:45 – 10:45 stattfinden. Der Einlass für die Teilnehmer erfolgt von 09:30 – 09:45 durch Kerstin. Die Türen werden um 09:45 wieder geschlossen, um den Wochenendbetrieb störungsfrei zu garantieren, daher seid bitte pünktlich!

💟Dieses Angebot richtet sich an Mitglieder aus den Bereichen Fitnessabteilung und Studio – wenn ihr also im Vereins- oder Rehasport seid und kommen möchtet, freuen wir uns über euren Vereinseintritt und den entsprechenden Abteilungsbeitrag 💟

Viel Spaß,

Euer Team TuS Ost

Schutzkonzept: Verhaltensleitlinien für Eltern / Erziehungsberechtigte

Viele von euch, die das hier lesen, haben Kinder bei uns im Vereinssport. Um die geht es ganz zentral bei dem Schutzkonzept, wir geben viel dafür, dass es euren Kindern bei uns gut geht! Das beinhaltet natürlich auch euch, weil ihr auch mit den Kindern von anderen Leuten umgeht. Hier geht es um einen anderen Schwerpunkt als bei den Mitarbeitenden und Sporttreibenden: Im Zentrum steht hier der Sportverein als angenehmer Ort für Kinder, wo sie nicht angeschrien werden oder schlechte Angewohnheiten übernehmen.

Wir glauben, dass die folgenden Regeln ein guter Ausgangspunkt dafür sind, dass sich alle wohl und sicher fühlen:

  • Ich sehe mich als Vorbild für alle Kinder, verhalte mich entsprechend und verzichte aus diesem Grund auch auf Kraftausdrücke und Beleidigungen.

Es kann auch mal emotional sein am Spielfeldrand, und oft ist der Profisport mit seiner Fankultur ein Vorbild mit ziemlich derbem Umgang… aber hier spielen Kinder, keine Profis! (Und nebenbei würde ein freundlicher Umgang auch dem Profisport gut zu Gesicht stehen). Von daher erwarten wir, dass ihr euch bremst, auch wenn ihr euch ärgert!

  • Ich unterlasse es Kindern während des Trainings oder Wettkämpfen Anweisungen zu geben und erkenne an, dass dies dem Trainer obliegt.

Wir verstehen schon: Die Grenze zwischen Anfeuern („Lauf!!“) und Anweisungen („Lauf mehr über links!“) ist fließend, aber wir hoffen ihr versteht wohin es gehen soll: Wenn die Kinder zerrissen sind zwischen dem, was die Trainer*innen sagen, und was die Eltern sagen, wird es schwierig für sie.

  • Die Entscheidungen von verantwortlichen Personen (Trainer*in, Schiedsrichter*in) erkenne ich an und kritisiere diese nicht lautstark. Dadurch fördere ich den respektvollen Umgang untereinander und lebe dies den Kindern vor. 
  • Kritik oder Unverständnis gegenüber den Trainer*innen kläre ich in einem konstruktiven Vier- oder Sechsaugengespräch.

Wie immer ist auch diese Regel primär dafür da, eine bestimmte Kultur zu erschaffen: Die Kinder sollen lernen, dass man respektvoll miteinander ist. Wieso sollten sie sonst respektvoll gegenüber anderen sein, wenn wir als Erwachsene das nicht vorleben?

  • Ich gehe mit meinem Konsum von Alkohol und Zigaretten bei Kinder- und Jugendveranstaltung bewusst um und nehme meine Vorbildfunktion ernst.

Hier bewegen wir uns langsam weg von der etwas abstrakten Kultur, die wir pflegen wollen, und gehen mehr in Richtung Kinder- und Jugendschutz. Wenn wir wählen können zwischen einer Welt mit Sportvereinen, wo alle am Spielfeldrand rauchen und trinken, und einer Welt wo das nicht passiert, ist ja völlig klar in welcher Welt Kinder sicherer aufwachsen. Wir als Sportverein setzen uns deshalb dafür ein, dass das nicht passiert.

  • Sollte mein Kind beim Umziehen oder Toilettengang Hilfe benötigen, halte ich mich nicht länger als notwendig in den Umkleiden auf und achte die Privatsphäre der jungen Sportler*innen.
  • Bei der Erstellung von Fotos, sowie dem Teilen über Messenger-Dienste achte ich auf einen sachlichen Austausch und die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen.

Diese beiden Regeln sind jetzt wieder mitten in der Verhinderung von Übergriffen. Wenn es die Regel für alle ist (auch für die, die absolut harmlos sind), dann ist es auch die Regel für die, die Übergriffe planen, und darum geht es. Das ist mir wirklich sehr wichtig: Wir machen diese Regeln nicht, weil wir denken, ihr als Eltern habt irgendwas vor, ganz im Gegenteil: Wir machen diese Regeln, damit wir alle, denen Kinderschutz am Herzen liegt, uns so verhalten, dass auch die Täter auf Regeln treffen, die Übergriffe unwahrscheinlicher machen.

Das geht so oft schief, dass sich dann Leute aufregen und das Gefühl haben, ihnen würde etwas unterstellt, und es ist aber wichtig, dass das korrekt transportiert wird. Bitte macht mit, weil die Regeln gute Hilfen sind, um Übergriffe zu verhindern, und fühlt euch nicht kritisiert durch diese Regeln. Wir schnallen uns ja auch an, nicht weil wir denken heute bauen wir einen Unfall, sondern weil wir wissen: Ist schon ne gute Idee, wenn sich alle an diese Regel halten, dann passiert einfach weniger.

Schutzkonzept: Verhaltensleitlinien für Sportlerinnen und Sportler

So, auf zum nächsten „deep dive“ ins Schutzkonzept: Was erwarten wir eigentlich von euch als Sporttreibende? Was könnt ihr tun, damit vor allem Kinder und Jugendliche, aber auch alle Erwachsenen, mit gutem und sicherem Gefühl beim TuS Sport treiben können?

Als Vorbemerkung – ich weiß, ich wiederhole mich, aber es ist mir sehr wichtig – mag ich kurz sagen: Diese Leitlinien sollen nicht heißen, dass ihr ganz schlimm seid, wenn ihr das mal anders gemacht habt, und sie sollen auch niemandem unterstellen, er oder sie führt was übles im Schilde. Es geht vielmehr darum, dass wir alle etwas dafür tun können, dass (a) Täter bei uns keine Chance haben, weil wir die Grauzonen ausgeleuchtet haben, und (b) alle beim TuS gute Erfahrungen mit persönlichen Grenzen machen, damit alle gut in der Lage sind, in tatsächlich brenzligen Situationen gut auf sich zu achten.

Dazu ein Beispiel: Von allen Kindern wird erwartet, dass sie Nein sagen, wenn ihnen jemand Fremdes Bonbons anbietet. Aber wir üben das fast nie mit Kindern! Ganz oft lernen sie eigentlich, dass ihr Nein zu wenig geachtet wird: Wenn sie noch nicht nach Hause wollen vom Spielplatz, nicht mit zur Oma wollen, nicht zur Schule wollen, überall ist eigentlich die Erfahrung: Ich spüre ein Nein, aber es ist egal. Leider sind da ja auch wirklich Beispiele drin, wo man nicht einfach sagen kann „dann gehst du halt nicht zur Schule“. Aber man kann dafür sorgen, dass genug Situationen passieren, wo das Nein eben doch Gewicht haben kann, und genau darum geht es auch im Schutzkonzept. Wir zelebrieren, dass Menschen Grenzen haben, es ist etwas Gutes!

  • Individuelle Grenzempfindungen werden ernst genommen und respektiert und nicht abfällig kommentiert.

Hier ist eure Chance: Wenn jemand was komisch findet, ist das so. Wenn jemand neu zum Training kommt und nicht mitmachen will bei einem Einstimmungsritual, dann ist das okay. Ihr könnt hier freundlich sein, indem ihr das ganz klar benennt: „Hey, kein Thema, du musst nur mitmachen worauf du Bock hast“. Vielleicht ist es sogar interessant, dieses Befremden mal zu verstehen, vielleicht ist ja echt was komisch daran und man hat es noch gar nicht bemerkt, weil sich alle schon so lange kennen!

  • Das sportliche Miteinander wird so gestaltet, dass die Grenzen aller Teilnehmenden gewahrt werden. Dies beinhaltet explizit sowohl körperliche wie verbale Grenzverletzungen. 

Diese Regel habt ihr schon im letzten Beitrag über die Leitlinien für Mitarbeitende gelesen: Das sportliche Miteinander wird ja gemeinsam gestaltet! Wenn jemand immer Sprüche austeilt, und ihr merkt, einer Person geht das eigentlich gegen den Strich, könntet auch ihr etwas sagen – vielleicht sogar leichter als die betroffene Person. Wenn ihr merkt, dass die Hilfestellung der Trainerin (die ihr selber vielleicht völlig okay findet) immer dazu führt, dass jemand rot wird, könntet ihr nachfragen.
Die Leitlinien wollen euch dazu ermutigen, diese Themen besprechbar zu machen: Das ist in der Situation nett („Ach, ist dir das aufgefallen, ja stimmt, ich mag’s gar nicht wenn ich so im Mittelpunkt stehe wenn sie mir hilft“) und es macht es normal, dass Grenzen wichtig sind – wir bauen quasi eine Kultur auf, wie sie sein sollte!

  • Wenn jemand mir ein “Nein” sagt (oder ein “Stopp” oder ein “Hör auf” oder eine vergleichbare Abgrenzung), achte ich dies und höre auf mit der Handlung/ der Aussage, die das Nein hervorgerufen hat. 

Diese Regel ist hoffentlich selbstverständlich – sie steht vor allem im Schutzkonzept, damit man sich ganz glasklar drauf berufen kann: Ich habe Stopp gesagt, du MUSST aufhören damit. Das können dumme Anmachen sein, ungefragte Kommentare zur Ausübung des Sports, romantische Avancen, Kommentare über den Körper, eine Hand auf der Schulter… alles Mögliche eigentlich. Und auch hier gibt es wieder eine doppelte Message: Hört auf, wenn jemand Nein sagt, und traut euch gern, Nein zu sagen, wenn etwas stört!

Schutzkonzept: Verhaltensleitlinien für Mitarbeitende

Weil das Schutzkonzept natürlich ein relativ langer Text ist (wir wollten an vieles denken!), könnte es sein, dass nicht alle von euch das ganze Dokument gelesen haben. 😉 Daher beleuchten wir in den nächsten 3 Beiträgen zu diesem Thema mal ein paar wichtige Punkte.

Im Schutzkonzept werden nämlich Verhaltensleitlinien genannt, und zwar für Mitarbeitende, Sportler*innen und Eltern / Erziehungsberechtigte.

Schauen wir uns doch heute mal die Leitlinien für Mitarbeitende genauer an:

  • Einzelgespräche, Übungseinheiten, Einzelunterricht und individualpädagogische Maßnahmen finden nur an dafür geeigneten Orten statt und müssen jederzeit von außen zugänglich sein. 

Diese Leitlinie ist ein gutes Beispiel dafür, dass solche Regeln nicht nur dadurch wirken, dass die Mitarbeitenden sich dran halten müssen, sondern auch indem sie eine Klarheit schaffen: Was ist normal? Was ist komisch? Das ist – gerade für Kinder und Jugendliche, aber durchaus auch für Erwachsene – manchmal nicht so klar. Denkt beispielsweise an den Hautarzt: Da ist es normal, dass man sich bis auf die Unterhose auszieht. Aber wenn wir das beim Augenarzt machen müssten, würden wir stutzig. Die Regel oben hilft dabei: Ja, es kann sein dass ein Trainer oder eine Trainerin jemanden einzeln trainiert, aber es kann nicht sein, dass das im eigenen Garten passiert oder im eigenen Fitnessraum. Wenn jemand das vorschlägt, sollten wir stutzig werden. Damit soll nicht gesagt werden, dass alle Menschen das vorschlagen, weil sie einen Übergriff planen – es mag auch ganz unbedarft sein. Aber wir als TuS Ost möchten, dass diese Grauzonen von vornherein gar nicht passieren – unsere Mitarbeitenden sollen professionell bleiben, damit sich niemand unwohl fühlt und natürlich auch, damit Leute, die tatsächlich einen Übergriff planen, keine Kultur vorfinden, in der es ganz normal ist, beim Trainer zuhause zu trainieren! Wir alle sollten dazu beitragen, dass man das komisch findet, damit es sich in der gefährlichen Echtsituation auch komisch anfühlt.

  • In Bezug auf Minderjährige halten wir die professionelle Distanz für besonders wichtig: Bezugspersonen bauen keine privaten Freundschaften zu betreuten Kindern oder Jugendlichen auf. Es findet keine Fortführung der Beziehung im privaten Rahmen statt (z. B. private Treffen, private Urlaube). 

Auch diese Regel hat den selben Zweck, und auch hier will ich sagen: Das klingt erstmal komisch, bloß keine Freundschaften. Kann ja sein, dass sich eine Familie toll versteht mit einem Trainer.
Aber wir wissen auch: Es ist Täterstrategie, sich nah an Kinder und Jugendliche zu schieben, sodass es sich auch für die Eltern plötzlich ganz okay anfühlt, wenn man die Kinder der Person anvertraut. Wir alle können durch unsere professionelle Haltung dazu beitragen, dass diese Fälle nicht passieren, in denen dann Übergriffe stattfinden, weil wir ganz klar ausstrahlen: Natürlich sind hier Grenzen, und die wahren wir.

  • Individuelle Grenzempfindungen werden ernst genommen und respektiert und nicht abfällig kommentiert.
  • Das sportliche Miteinander wird so gestaltet, dass die Grenzen der Kinder und Jugendlichen gewahrt werden.

Auch im einzelnen Situationen im Sport ist uns wichtig, gut mit Grenzen umzugehen. Diese Regel spiegelt vor allem wider, dass wir wissen: Grenzen sind individuell. Grenzverletzungen passieren nicht nur absichtlich, sondern können auch bei harmlos gemeinten Sprüchen oder Handlungen passieren. Dann ist uns wichtig, dass wir gut reagieren: Ein „Hab dich nicht so“ oder „War doch nicht so gemeint“ hilft überhaupt nicht dabei, dass es sich wieder gut anfühlt, wenn eine Berührung zu viel oder ein Spruch zu derb war. Eher könnte es dazu führen, dass (junge) Menschen bei uns lernen: „Aha, wenn ich eine Grenze spüre, ist das egal“. Aber das wollen wir natürlich nicht! Stattdessen soll man bei uns die Erfahrung machen „Oh cool, wenn ich eine Grenze spüre und das äußere, wird das beachtet, mein Gefühl stimmt!“. Das ist übrigens auch ein guter Schutz in Situationen mit Tätern: Wir wollen, dass Kinder und Jugendliche dann ihrem Nein-Gefühl vertrauen, und dafür ist es total wichtig, dass wir auf Situatione mit Nein-Gefühl gut reagieren:
Cool, dass du was gesagt hast, ich achte das nächste Mal drauf.
Tut mir leid, dass das blöd für dich war, ich lasse das ab jetzt.
Oh sorry, hab ich nicht gut drüber nachgedacht, danke dass du mir das zurückmeldest.

Als nächstes gibt es einen Artikel über die Leitlinien für Sporttreibende!

Kinderturnen beim TuS Ost

Da wir leider keinen Verantwortlichen für das Weiterführen des Kinderturnens gefunden haben, müssen nun leider bekannt geben, das der TuS Ost nach dem 31.12.2025 kein Kinderturnen mehr anbieten wird.

Danke an alle Teilnehmenden !

Eine Abmeldung ist zum Ende des Jahres möglich.

Sportliche Grüße

Euer Team vom TuS Ost

#NeinZuGewalt – Nicht wegschieben!

Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat gemeinsam mit der Unabhängigen Bundesbeauftragten gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen seit einiger Zeit ein Programm online, das ich (Jan vom #NeinZuGewalt-Team) ziemlich gut finde! Unter Nicht-Wegschieben.de finden sich sieben Handlungsempfehlungen, die jede*r einzelne von uns befolgen kann im Umgang mit Kindern.

Wie ihr ja wisst, ist mir vor allem wichtig, dass es möglich wird, über das schwierige Thema Grenzverletzungen zu sprechen, damit wir nämlich genau nicht hilflos und sprachlos werden, wenn wir davon hören – denn Kinder verdienen in solchen Momenten kompetente, hilfreiche Erwachsene.

Die Website hat direkt auf der Startseite einen tollen Film, ich empfehle euch einmal vorbeizuschauen!

Außerdem habe ich die 7 Handlungsempfehlungen hier einmal abgebildet. Die Punkte 3 und 5 gehen vor allem Eltern etwas an, aber alle anderen Punkte haben massiv mit uns zu tun – besonders der letzte Punkt zeigt, wie wichtig wir als Verein sind.

Das Team #NeinZuGewalt beim TuS Ost wird einige der Aktionsmaterialien bestellen – auch wenn sie sich viel an Eltern richten, helfen sie uns dabei, das Thema aktiv zu halten und für Gesprächsanlässe zu sorgen.

#NeinZuGewalt – Fertigstellung des Schutzkonzepts und Beginn der Umsetzung

Wie ihr ja schon wisst, haben wir im Laufe des Jahres in einer Arbeitsgruppe das Schutzkonzept für den TuS Ost erarbeitet. Dabei herausgekommen ist zum Einen ein Dokument, das ihr unter tus-ost.de/schutzkonzept jederzeit anschauen könnt, und zum Anderen viel Klarheit über das, was wir wollen und wie wir das machen wollen.

Was wir wollen, ist dass sich alle beim TuS Ost wohlfühlen, während sie im Verein Sport treiben. Niemand soll sich unsicher fühlen, niemand soll Grenzverletzungen erleben, wir möchten dass alle achtsam und aufmerksam umgehen. Darüberhinaus wollen wir verhindern, dass Täter (also Menschen, die absichtlich die Nähe von Kindern und Jugendlichen suchen, um sexuelle Übergriffe vorzubereiten) abgeschreckt werden.

Was jetzt als nächstes passiert ist folgendes:

  • Alle Trainer*innen und Trainer werden bis Jahresende eine Selbstverpflichtung und einen Ehrenkodex unterschreiben. In der Selbstverpflichtung unterschreiben sie quasi, dass ihr erweitertes Führungszeugnis keine Einträge hat, die irgendwas mit sexuellen Grenzverletzungen oder der Misshandlung Schutzbefohlener zu tun hat. Der Ehrenkodex beschreibt die Kultur, die wir hier am TuS gern haben wollen (s. unten).
  • Alle, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, werden bis Jahresende ihr erweitertes Führungszeugnis erneuern. Wir verändern den Modus so, dass wir dies alle 5 Jahre in großem Stil machen – das ist für uns als Verein leichter, als für jede Person nachzuhalten, wann ihre 5 Jahre rum sind. Kann natürlich heißen: Wer dieses Frühjahr erst als Trainer angefangen hat, muss jetzt direkt nochmal. Wir hoffen, diesen kleinen Mehraufwand tragt ihr mit, weil es natürlich um eine große Sache geht!
  • Unter neinzugewalt@tus-ost.de erreicht ihr jetzt Jan Müller und Ines Hartl, die aktuellen Ansprechpartner rund um jede Form von Übergriffen. Auf der eigenen Unterseite hier auf der Homepage erfahrt ihr mehr – dort gibt es auch ein Kontaktformular, mit dem ihr Jan und Ines erreichen könnt.
  • Wir werden Plakate aufhängen, mit denen wir das Thema in die Breite des Vereins tragen wollen
  • Die Arbeitsgruppe zum Schutzkonzept wird sich auch weiterhin treffen, um am Ball zu bleiben: Was hören wir aus den Abteilungen? Gibt es noch Punkte, wo wir was tun können für Sicherheit und gutes Gefühl? Muss noch was im Schutzkonzept ergänzt werden?
  • Aus dieser Arbeitsgruppe heraus wollen wir gern auch offen einladen, damit wir alle unser Knowhow rund um das Thema Gewalt und Grenzen noch verbessern können. Niemand von uns ist in einer Gesellschaft groß geworden, die da gut mit umgeht, insofern lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Schon grob in Planung ist eine Veranstaltung zum Thema psychologische erste Hilfe – was tun wenn’s eine Krise gibt?

In den nächsten Wochen werden wir hier im Blog noch etwas genauer ins Schutzkonzept schauen und einzelne Teile vorstellen. Bis dahin: Bleibt achtsam und freundlich miteinander, und viel Spaß beim Sport!

Lauftreff am Dienstag!

Jan Müller (Abteilungsleiter DDC-Frisbee) bietet jeden Dienstag um 18 Uhr einen Lauftreff an, bei dem entlang der Stauteiche 5-7 Kilometer in 30 – 45 Minuten gelaufen werden (ungefähr ein 7:00er pace mindestens, je nach Laune kann es auch mal auf 6:30 gehen).

Ein Teil der Motivation für die Gruppe war die Beobachtung, dass die Menschen in unseren Abteilungen relativ selten Gelegenheit haben, mitzubekommen, was in anderen Abteilungen eigentlich gerade so passiert – aber immer wenn das passiert, z.B. beim Vereinsrat oder bei den Treffen rund um das Schutzkonzept zur Prävention (sexualisierter) Gewalt, ist das sehr gewinnbringend und auch einfach schön! Stimmt ja, es gibt nicht nur meine Abteilung, wir sind ein richtiger Verein! 🙂

Ein anderer Teil der Motivation ist der Spaß am Laufen! In allen Abteilungen ist eine Grundlagenausdauer hilfreich, und eine Möglichkeit die zu verbessern ist Joggen.

Insofern seid ihr herzlich eingeladen, einfach mal mitzulaufen. Eine kurze Mail an lauftreff@tus-ost.de vorab wäre gut, es kann immer mal sein dass der Lauftreff wegen Krankheit oder anderen Gründen ausfallen muss. Der Treffpunkt ist immer am ersten Stauteich, genauer: An der Walkenmühle.

Bitte beachtet: Es handelt sich um einen Lauftreff, nicht um ein Lauftraining. Bestimmt können wir auch mal fachsimpeln, aber niemand beim Lauftreff kann dich coachen, wie du schneller oder gesünder läufst.

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