Quidditch: 8. Platz für den TuS Ost beim Eispokal 2018

Am 15. und 16. Dezember fand in Bielefeld der diesjährige Eispokal statt. Dabei traten 16 Teams aus ganz Deutschland an, um sich im Quidditch zu messen. Dank des Orgakomitees und den vielen, vielen Helfern lief dieses riesige Tunier super über die Bühne, und es war für uns alle eine Freude, Quidditch Spieler und Spielerinnen aus allen Ecken Deutschlands bei uns willkommen zu heißen!
Da das Quidditch Erstteam des TuS Ost, die Bielefelder Basilisken, bereits sehr erfolgreich beim Ligafinale angetreten waren, schickten sie ihr Zweitteam, das Bielefelder Basilikum, ins Rennen.

Das erste Spiel der Gruppenphase bestritten die Bielefelder gegen die Mighty Ducks aus Offenburg, und starteten das Tunier mit einem sehr starken 130*-50 Sieg.
Kurz darauf stand das Basilikum gegen die Deluminators Dresden auf dem Platz. Die Dresdener waren im Vorfeld als Favoriten auf den Gesamtsieg gehandelt worden, doch Bielefeld hatte nicht vor, sich dadurch einschüchtern zu lassen. Die Desdener gewannen das Spiel zwar verdient mit 80-150* Punkten, Bielefeld hatte aber bewiesen, dass auch vermeintlich stärkere Teams sie nicht unterschätzen sollten.
Im letzten Spiel der Gruppenphase traten die Bielefelder gegen die Hamburg Wolfgang, Zweitteam der Hamburg Werewolfes, an. Da sich schon die beiden Erstteams oft knappe und spannende Spiele geliefert hatten trat das Basilikum hochmotiviert und in bestform an, was mit einem 170*-80 Sieg und dem 2. Gruppenplatz belohnt wurde. Ein Platz im Viertelfinale, das am Sonntag morgen beginnen würde, war gesichert!

Zu den frostigen Temperaturen vom Samstag gesellte sich nun noch Schnefall, als das Viertelfinale gegen das Ruhr Phoenix Squad ausgetragen wurde. In einem atemberaubenden Spiel schenkten die beiden Zweitteams sich nichts- obwohl Bochum sich früh eine klare Führung erkämpfte dachte Bielefeld gar nicht daran den Kopf in den Schnee zu stecken. Durch großartiges Teamspiel schaffte das Basilikum es lange, die Bochumer davon abzuhalten den Schnatz zu fangen und so das Spiel zu beenden. Die Führung der Bochumer schmolz dahin, und schließlich stand es 140-140 als es dem Sucher des Squads doch noch gelang den Schnatz zu erwischen, und den Sieg für sein Team zu holen. Obwohl diese 140-170* Niederlage den Bielefeldern den Einzug ins Halbfinale verwehrte war dieses Spiel auf Augenhöhe ein absoluter Höhepunkt!

Nun musste aber noch die finale Platzierung des Basilikums ausgespielt werden. In einem wirklich fairen Spiel unterlag das Basilikum den Dragonflies Passau wieder sehr knapp mit 120-160*, und mussten nun gegen die Cologne Cannons, alte Bekannte aus der NRW-Liga antreten.
Der, durch Verletzungen und das lange Wochenende geschwächte, Bielefelder Kader musste aber schnell einsehen, dass sie den Kölnern an diesem Tag einfach nicht gewachsen waren, und landeten nach einer 110-220* Niederlage auf einem guten 8. Platz.

Die Mannschaft zieht auf jeden Fall eine sehr positive Bilanz: Man hat viel Erfahrung gesammelt, ist als Team zusammengewachsen, und hat auch in anderen Teams viele alte und neue Freunde getroffen. Das Basilikum ist trotz dem kalten Wetter jetzt schon heiß auf die nächsten Spiele!

Der 2. Oberseepokal geht an…

Am Wochenende des 29. und 30. September fand, in Bielefeld am Obersee, die zweite Auflage des Oberseepokal statt. Dabei erwies sich vor allem die Verschiebung des Turniers um eine Woche als absoluter Glücksfall:

Auch wenn nicht ganz so viele Spieler*innen den Weg nach Bielefeld fanden, konnten sich die 46 Teilnehmer*innen auf ein absolut perfektes Discgolfwetter freuen. War morgens der Parcour noch vom leichten Morgentau geküsst, sorgten die spätsommerlichen Sonnenstrahlen dafür, dass der Parcour zum Tee-Off um 9:30 Uhr pünktlich wieder bespielbar und vor allem die OB-Linien (Out-of-Bounds) wieder sichtbar waren und es sich über den Tag zu einem T-Shirt Wetter entwickelte.

Der Parcour selber bot an diesem Wochenende eine Mischung aus gewohntem aber auch neuem: So wirkten die 18 bespielten Bahnen für alle die schon ein Turnier in Bielefeld gespielt hatten erstmal nicht neu, doch auf den zweiten Blick zeigten sich einige Veränderungen, die vor allem taktisches und präzises Golfen erforderten. Als Beispiel wäre Bahn 3 zu nennen. Mit ihren 45m die kürzeste Bahn auf dem Parcour, wurde sie mit einem doppelten Triple Mando (also ein durch 3 Dinge definiertes Hindernis) und einem durchschnittlichen Score von 3,58 Würfen für viele zu einem ungewohnten Hindernis. Insgesamt konnte der Parcour mit seiner Länge von 1639 Metern als größtenteils fair aber auch herausfordernd beschrieben werden. Deutlich macht das der durchschnittliche Score von 61, der damit 5 Würfe über dem Kurspar liegt.

Grund für die hohen Scores war zum Beispiel Bahn 13. Mit einem durchschnittlichen Score von 4,36 Würfen und damit die schwerste Bahn auf dem Parcour, sorgte sie für eher ungewohnte Scores im zweistelligen Bereich. Das Turniergeschehen selber startete am Freitag mit einem Doubles-Turnier. Hier konnten Carsten Schindler und Patrick Clausen ein erstes Ausrufungszeichen setzten und holten sich souverän, mit einem Score von 45 und damit 11 Würfe unter Par, den ersten Platz und damit den ersten Pokal an diesem Wochenende. Am Samstag war dann das Training für alle beendet und die ersten zwei Runden konnte gestartet werden. Bei besten Wetter setzte sich Carsten Schindler, mit einem Score von 52 und 53, direkt an die Spitze der Open-Division, dicht gefolgt von Marian Kozlowski (55,51) und dem Bielefelder Benjamin Hacker (53,54), die jeweils nur einen Wurf auseinander lagen. Ähnlich spannend war es in der Master-Division. Hier konnte sich, am ersten Tag, Klaus Kattwinkel (53, 55), mit einem Wurf Vorsprung, vor Daniel Kindermann (54, 55) platzieren, gefolgt von Klaus-Peter Dützmann (53, 60) auf Platz drei. In den anderen Divisionen dagegen war der Drops um Platz eins schon fast gelutscht. Wolfgang Kraus setzte, in der zweiten Runde auch gleich ein Ausrufungszeichen, in der Grand-Master-Division. Mit einem Rundenscore von 49 und einem Gesamtscore von 102, führte er souverän vor Stefan Heine (58, 57) und Andreas Langer (65, 57). Ähnlich lief es in der Senior-Grand- Master-Division und bei den Damen. Siegfried Metter (63, 64) und Jutta Wenner (68, 67) waren für ihre Konkurrent*innen nach zwei Runden kaum noch einholbar.

Am finalen Sonntag war aber auf den Podestplätzen noch Bewegung möglich und für die Divisionen Master und Open ging es für manche auch noch um den Einzug in die Finalrunde. Carsten Schindler konnte leider den guten Lauf nicht mit in den zweiten Turniertag rübernehmen und rutschte mit einem Score von 61 auf Platz drei hinter Benjamin Hacker (54) und Marian Kozlowski (56) ab. Für Spannung war in der Open-Division also gesorgt, vor allem da der einzige Junior im Turnierfeld, Joris Richter (55, 61, 52), von hinten Druck auf die führenden Spieler machte. In der Master-Division wurde die Spannung für das Finale noch gesteigert. Daniel Kindermann (52) konnte sich nach der dritten Runde auf den ersten Platz schieben, gefolgt von Klaus Kattwinkel (54) und Klaus-Peter Dützmann (50), die jetzt alle nur einen Wurf auseinander lagen. In den anderen Divisionen blieb alles wie gehabt. Wolfgang Kraus wiederholte seine Leistung aus der zweiten Runde und ließ mit einer 49er Runde keine Fragen mehr offen. Auch Siegfried Metter und Jutta Wenner führten ihre Divisionen weiterhin souverän an. Nach einer Stärkung in der Mittagspause, zubereitet von unserem abteilungsinternen Koch Jörn von Louisenthal, der die Spieler*innen am Samstag mit einem köstlichen Krustenbratenbrötchen und Sonntag mit Chili con Carne und darüber hinaus mit Getränken, Kaffee, Obst und Gebäck versorgte, ging es mit Spannung in die finale Runde über neun Bahnen.

Trotz der knappen Ergebnisse in der Master- und Open-Division gab es kaum Veränderungen in den Platzierungen. Benjamin Hacker konnte den einen Wurf Vorsprung ins Ziel retten und gewann damit die Open-Division vor Marian Kozlowsk und Carsten Schindler. Carsten, etwas abgeschlagen nach der dritten Runde, konnte mit einer starken Finalrunde (25) noch mal an die Führenden heranrücken. Letztendlich fehlten aber ein Wurf auf Marian und zwei auf Benjamin. In der Master-Division setzte sich am Ende Daniel Kindermann (29) gegen seine Konkurrenten durch, vor Klaus-Peter Dützmann (28) und Klaus Kattwinkel (30), der seinen zweiten Platz in der Finalrunde nicht verteidigen konnte.

In der Senior-Grand-Master-Division und bei den Frauen blieb alles beim alten. Siegfreid Metter gewann souverän vor Willie Weper und Hans Holger Meier. Jutta Wenner holte den Turniersieg vor Cornelia Rahlfs-Busse und Katrin Röbbig. Auch in der Grand-Master-Division gab es auf den ersten drei Plätzen keine Veränderung mehr. Wolfgang Kraus gewann deutlich vor Stefan Heine und Andreas Langer und holte sich mit einem Gesamtscore, nach drei Runden und Finale, von 179 Würfen den Gesamtsieg des Oberseepokal und damit einen Minibasket als Preis. Auch für alle anderen Erstplatzierten gab es interessante Gewinne abzustauben. Unterstützt von Andreas Thöne von Crosslap gab es verschiedene Sachpreise, von Scheiben über Shirts, Caps, Getränkeflaschen, Hocker und Taschen, Handtücher und vieles mehr, die zum Teil auch verlost wurden und somit viele ein Erinnerungsstück mit nach Hause nehmen durften. Das Team der Disc Golf Abteilung des TuS Ost Bielefeld bedankt sich ganz herzlich an alle Teilnehmer*innen, für eure Unterstützung, Rücksichtnahme und um euer Verständnis. Für uns war es ein sehr aufregendes aber auch aufreibendes Erlebnis und wir freuen und euch im nächsten Jahr auch wieder bei uns in Bielefeld, am Obersee, begrüßen zu dürfen.

European Quidditch Cup

Es folgt ein Bericht der Quidditch-Abteilung vom European Quidditch Cup!

Als die Gruppen für das Ligafinale vor drei Wochen ausgelost wurden, waren wir erstmal geschockt: Darmstadt, Leipzig, Braunschweig und Karlsruhe sollten unsere Gegner für die Vorrunde des Ligafinales in Karlsruhe sein. Trotzdem haben wir uns für das Turnier, was auch zur Qualifikation für den European Quidditch Cup dient, klare Ziele gesetzt: Zuerst wollten wir Platz 3 in der Gruppe erreichen.

Gegen die Darmstadt Athenas haben wir sogar geführt, mussten den Sieg aber durch Snitch Catch mit einem denkbar knappen Endergebnis von 90* – 70 an Darmstadt abgeben. Ähnlich knapp war unser zweites Spiel gegen die Looping Lux Leipzig, die bei der Deutschen Meisterschaft zuletzt Platz 3 belegt haben. Auch dieses Spiel haben wir in Overtime Range verloren – mit einem Endstand von 110* – 80. Für uns entschieden haben wir dann aber die Spiele gegen die Braunschweiger Broomicorns (150* – 50) und gegen die Heimmannschaft, Flying Foxes Karlsruhe (140* – 90). Auf Platz 3 der Gruppe haben wir unser Ziel erreicht, unsere Erwartungen bezogen auf die Ergebnisse aber sogar übertroffen.

Im Bracket Play mussten wir am Sonntagmorgen direkt gegen unsere Freunde aus Münster spielen. Die Münster Marauders haben es uns denkbar schwer gemacht, das Spiel endete erst nach der Overtime mit 120‘* – 80*‘ für uns. Es macht immer wieder Spaß, gegen unsere Freunde aus NRW zu spielen, danke für ein faires Spiel! Der Sieg hat uns dann für das Spiel gegen die Jena Jobberknolls qualifiziert. Der Druck war groß, weil wir wussten, dass ein Sieg uns für den EQC qualifizieren würde – und weil wir von der großen Steigerung des Jenaer Teams gehört haben. Nichtsdestotrotz konnten wir das Spiel mit 190* – 40 für uns entscheiden.

Das Ziel, die Qualifikation für den EQC D2 war also ab diesem Zeitpunkt erreicht – trotzdem haben wir noch die genaue Platzierung ausgespielt. Dafür mussten wir zuerst gegen die Berlin Bluecaps spielen. Diese Begegnung gab es erst einmal bei der Deutschen Meisterschaft 2017. Weil wir damals verloren haben, haben wir uns besonders über das Rematch gefreut. Dieses Mal konnten wir das Duell für uns entscheiden – mit 120* – 70. Die Entscheidung für Platz 5 oder 6 fiel durch ein weiteres Spiel gegen die Looping Lux Leipzig – und den fünften Platz mussten wir auch in einer knappen Niederlage von 140* – 100 abgeben.

Mit einem sechsten Platz – von den 20 besten Teams aus Deutschland – und einer Qualifikation für die Europa League des Quidditch, den EQC, gehen wir mehr als stolz aus dem Turnier!

Quidditch für Kinder: Kidditch!

Ihr seid Harry-Potter-Fans oder wollt einmal eine neue und spannende Sportart ausprobieren? Dann seid Ihr (oder eure Kinder 🙂 ) hier genau richtig!
Alle Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 15 Jahren sind herzlich eingeladen am Montag den 8.10.18 ab 17 Uhr Kidditch – Quidditch für Kinder – auszuprobieren. Bringt Sportsachen und Wasserflaschen mit.

Seit über zwei Jahren kann man in Bielefeld Quidditch spielen. Bei den Bielefelder Basilisken vom TuS Ost. Leider darf man erst mit 16 Jahren am Training teilnehmen. Nun wollen einige von uns diesen tollen Sport auch für jüngere Menschen anbieten. Unser Ziel: Ein Kidditch-Team in Bielefeld!
Wir werden Euch beim Schnuppertraining die Regeln erklären und Kidditch dann auch direkt ausprobieren. Mit dabei sind erfahrene Quidditch-Spielerinnen und Spieler von den Bielefelder Basilisken.
Bei diesem Schnuppertraining wollen wir erst einmal sehen, wie groß das Interesse ist und ob sich ein Training überhaupt lohnt. Außerdem wissen wir noch nicht genau, für welches Alter wir das Training anbieten wollen. Das hängt auch davon ab, wer so zum Training kommt. Wir wollen außerdem mit Euch und euren Eltern ins Gespräch kommen, Eure Fragen beantworten und gemeinsam einen Plan machen, wie wir das Kidditchteam auf die Beine stellen können.

Soviel steht schon fest:
Das Training wird immer Montags stattfinden. Genau wie „das große“ Team gehört auch das Kidditchteam zum TuS Ost. Wir trainieren auf dem Kunstrasenplatz des Sport- und Lernpark Heeper Fichten.

Was ist Kidditch?
Kidditch ist ein sehr vielseitiger Sport. Es gibt verschiede Spieler-Positionen mit verschiedenen aufgaben und unterschiedlichen Bällen. Die Chaser (Jäger) versuchen mit dem Quaffel Tore zu werfen. Die Beater (Treiber) versuchen das zu verhindern und werfen andere Spieler*innen mit den Bludgern (Klatschern) ab. Die Seeker (Sucher) versuchen den Schnatz zu fangen und beenden dadurch das Spiel.
Beim Kidditch wurden einige Regeln so geändert, dass Kinder und Jugendliche es gut spielen können. Zum Beispiel ist Quidditch ein Vollkontaktsport, beim Kidditch ist Körperkontakt aber nicht erlaubt.
Wenn Ihr Fragen habt, schreibt uns gerne. Entweder hier in die Kommentare, eine private Nachricht an Bielefelder Basilisken oder eine Mail an quidditch@tus-ost.de !

DDC-Frisbee: Turnier sehr erfolgreich!

Double Disc Court ist eine Frisbeesportart, bei der zwei Teams à zwei Personen ähnlich wie bei einem Tennisdoppel gegeneinander spielen. Die Besonderheit ist, dass mit zwei Frisbees gleichzeitig gespielt wird – aber niemals ein Team beide Frisbees gleichzeitig berühren darf!

Die Hochburg dieses kommunikativen und flinken Sports ist Bielefeld. Die DDC-Gruppe am TuS Ost hat in diesem Jahr zum sechsten Mal ihr Turnier ausgerichtet, das „Discival“. In der tollen Location der Radrennbahn Bielefeld traten 8 Teams gegeneinander an. Neben dem Hauptturnier in Teams wurde auch ein Mini-Wettbewerb mit wechselnden Partnern gespielt, sowie ein Zielwurf-Wettbewerb auf ein Ziel von 1,5m x 1,5m, das von sieben verschiedenen Stationen getroffen werden musste.

In diesem Jahr gab es zum ersten Mal mehr Teams von auswärts als aus Bielefeld, was für die Entwicklung des Sports ein sehr gutes Zeichen ist.

Ebenfalls sehr gut war das Abschneiden der 3 Teams aus Bielefeld: im Hauptturnier gewannen Malte Berghäll und Mark Püttmann für den TuS Ost, und bezwangen im Finale souverän die Sieger des letzten Jahres, Jan Müller und Nils Drescher, ebenfalls TuS Ost. Platz 3 ging an das Team von Greg Marter und Utz Spaeth aus Berlin. Greg Marter konnte auch das Zielwerfen mit 15 von 28 möglichen Treffern für sich entscheiden, und er holte auch an meisten Punkte im Jeder-gegen-jeden-Turnier.

In diesem Jahr waren auch 3 Spieler*innen unter 18 anwesend (Besuch von Nullacht Münster), was deutlich bewiesen hat: beim DDC ist Alter und Geschlecht nebensächlich.

Die DDC-Gruppe trainiert donnerstags um 17 Uhr auf der öffentlichen Fläche an der Volkeningschule unweit des TuS Ost. Bei Interesse, den Sport auszuprobieren, einfach an ddc@tus-ost.de schreiben!

Cricket-Wochenende in Ostfriesland

Am Wochenende des 16.+17.6.2018 reiste unsere Cricket-Abteilung mit 12 Spielern und dem Vorstandsmitglied Johannes Wiemann nach Ostfriesland, um die Jugendlichen des Jugendwerks Wittmund zu besuchen. Es handelte sich um den Gegenbesuch, da im September letzten Jahres – ebenfalls mit Unterstützung der Bertelsmann-Stiftung – die Jugendlichen aus Wittmund in Bielefeld waren und mit unseren Jungs u.a. Break-Dance geübt haben.

Nach dreistündiger Anreise wurden wir in Aurich herzlich von Juri Ils, dem sehr engagierten Leiter des Jugendwerks Wittmund begrüßt. Anschließend wurde von beiden Gruppen im örtlichen Sportstadion Schlagen, Werfen und Fangen mit Cricket-Ball und -Schläger geübt.
Nach einem sehr leckeren Mittagessen im Europahaus Aurich, wo wir auch übernachtet haben, fuhren wir alle Mann nach Neuharlingersiel, da einige von uns noch nie die Nordsee gesehen hatten. Zuerst haben wir den pittoresken Hafen besichtigt, anschließend am Strand Fußball gespielt. Das Ganze ging dann in eine große Wasserschlacht im Wattenmeer über; alle hatten unglaublich viel Spaß, auch wenn sie klatschnass waren. Der Tag endete mit einem gemeinsamen Grillen, wobei auch das Klönen nicht zu kurz kam.

Am späten Abend verabschiedeten sich die Jugendlichen aus Wittmund und wir fuhren am nächsten Tag nach Bielefeld zurück mit dem Gefühl, Freunde gefunden zu haben.
Unser herzlicher Dank gilt Juri Ils und seinem Team für die tolle Organisation; ebenso der Bertelsmann-Stiftung in der Person von Dr. Gerd Placke, der dieses Treffen unter Jugendlichen mit Migrationshintergrund möglich gemacht hat.

 

Double Disc Court – Offenes Training am 28.06.

Double Disc Court ist im Vergleich zu Ultimate oder Discgolf in Deutschland noch weniger bekannt, füllt aber einen Bereich, der in den Ballsportarten gut vertreten ist: es geht um das erfolgreiche Hin und Her, genau wie bei Tennis, Badminton oder Volleyball. Daher geht es mehr um Präzision und Kommunikation und weniger um Laufkondition oder Teamstrategien.

DDC (so die oft verwendete Abkürzung) kann man sich ähnlich wie ein Badminton-Doppel vorstellen, aber anstatt des Netzes gibt es 17m Platz zwischen den Feldern, und es wird mit 2 Frisbees gleichzeitig gespielt! Wichtig dabei: Neben den offensichtlichen Möglichkeiten, Punkte zu erzielen (Scheibe erfolgreich im Feld des Gegners platziert/ Scheibe des Gegners im Aus), gibt es zwei Punkte, wenn man das gegnerische Team dazu bringt, beide Scheiben gleichzeitig zu berühren!

Der Sport dürfte für alle interessant sein, die gern knobeln, denn immer wenn zwei Scheiben angeflogen kommen, heißt es flott überlegen und geschickt auflösen.

Am Donnerstag den 28.06. laden die DDCler zum offenen Training ein: Neben der Möglichkeit, DDC selbst auszuprobieren, gibt es auch einfach Gelegenheit zum lockeren Werfen, Quatschen und Kennenlernen.

Los geht’s ab 17:00 an den Flächen östlich der Bielefelder Radrennbahn, ab 19:30 wird Pizza bestellt bzw. hoffentlich geliefert. Anfänger sind sehr herzlich eingeladen – unser neuestes Mitglied hatte letztes Jahr noch Probleme die Scheibe bis ins andere Feld zu werfen und hat beim letzten überregionalen Turnier den dritten Platz geholt. Will sagen, das geht ganz schnell. 🙂

Wer Lust hat zu kommen, entweder einfach machen oder kurz melden bei Jan Müller unter ddc@tus-ost.de.

Quidditch – TuS Ost schickt 2 Teams zur deutschen Meisterschaft

Die Quidditchabteilung des TuS Ost heißt gemäß der Tradition fantastischer Namen in diesem Sport „Die Basilisken“, und ist dieses Jahr mit zwei Teams zur Deutschen Meisterschaft gefahren! Das Erstteam hat dabei sogar den Sprung in die Top 10 von 27 Teams geschafft.

In der Vorrunde konnten die Basilisken sich trotz „Los-Pech“ in Form einer Viererrunde souverän durchsetzen. Gewonnen haben sie gegen die Braunschweiger Broomicorns Quidditch (50 – 120*) und das Zweitteam der Darmstadt Athenas Quidditch (0 – 220*). Gegen die Münchner Wolpertinger (110* – 10) mussten sie sich leider geschlagen geben und verpassten aufgrund der Tordifferenz knapp den ersten Platz der Gruppe 3.

Auch Platz 2 der Gruppe reichte jedoch für einen Platz im Achtelfinale, in dem sie direkt auf einen sehr bekannten Gegner aus der NRW-Liga gestoßen sind: Ruhr Phoenix Bochum. Die Phoenixe haben sich nach einem langen, fairen Match den Platz im Viertelfinale gesichert (180 – 110*).

In der Upper Bracket Consolidation trafen die Basilisken auf die Black Forest Bowtruckles Quidditch (30 – 90*), die Binger Beasts (160* – 30) und die Heidelberger Hellhounds (70* -120). Alle Spiele konnten die Basilisken für sich entscheiden – eine besondere Freude waren sicherlich der Sieg gegen Heidelberg, gegen die die Basilisken noch zwei Rechnungen offen hatten und der Snitch Catch nach 8 Sekunden im Spiel gegen Bingen.

Auch das Basilikum (das Zweitteam) hat sich in den Spielen sehr gut geschlagen. In der Gruppenphase mussten die Sprösslinge gegen Quidditch Frankfurt (90 – 60*) und den ehemaligen Deutschen Meister Three River Dragons Passau (240* – 60) antreten.

In der Lower Bracket stand zuerst ein faires Spiel gegen die Portkeys Bremen Quidditch Club an, das leider auch in einer Niederlage endete (140* – 30). Das wohl aufregendste Spiel war das des Basilikums gegen die Darmstadt B-Thenas, das bis in die Second Overtime ging. Das Spiel war auf Augenhöhe und endete mit dem Golden Goal durch Darmstadt (110 – 120). Anschließend spielte das Basilikum gegen die Thunderbirds Trier Quidditch (20 – 140*).
Liebe Grüße von Pflanziska gehen raus an Tübinger Thestrale: Quidditch Tübingen, gegen die das Basilikum das letzte Spiel unseres Turniers gespielt hat (70* – 100).

Die starke Leistung des Zweitteams war für viele eine echte Überraschung. Die meisten Spieler*innen haben bei der Deutschen Meisterschaft ihr erstes Turnier gespielt, manche sogar ihr erstes richtiges Spiel. Auf die Leistungen beider Teams sind die Bielefelder Basilisken daher sehr, sehr stolz – und alle blicken auf ein tolles Turnier und viele faire und spannende Matches zurück!

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